© Simone Hainz  / pixelio.deMenschen, die wir kaum kennen oder gerade besser kennen gelernt haben, sind oft nicht schwer zu beschenken – uns fällt sofort etwas ein. Beim Partner und allen anderen Personen, die wir sehr gut kennen oder sogar lieben, fällt es hingegen sehr schwer, denn ihre Geschenke müssen etwas ganz Besonderes sein. Indem man sich an einige leichte Grundsätze hält, kommt aber bestimmt jedes Geschenk gut an – ganz gleich, für wen es nun gedacht ist.

Geschenke müssen vor allem zum Anlass und zum Verhältnis mit dem Menschen passen, der sie bekommt. Es wäre beispielsweise unangemessen und unangenehm, der Partnerin vor ihren Eltern Unterwäsche zu schenken – es sei denn, man weiß sicher, dass sie das in Ordnung fände. Genauso daneben liegen kann man mit zu kleinen oder zu großen Geschenken. Wenn man jemanden noch nicht gut kennt oder kein besonderes Verhältnis zu ihm hat, freut er sich bestimmt schon über einen kleinen Blumengruß. Der Partner hingegen könnte davon enttäuscht sein, da er eine gewisse Erwartungshaltung mitbringt und damit rechnet, etwas Größeres zu bekommen.

Insbesondere bei den wichtigsten Menschen im Leben ist man sich nicht sicher, womit man ihnen eine echte Freude machen könnte. Sie lassen natürlich ab und zu fallen, was sie sich wünschen würden, doch das Geschenk muss etwas Besonderes sein und zeigen, dass man sich Mühe für sie gegeben und nicht einfach nur das gekauft hat, was sie sich ausdrücklich gewünscht haben – das wäre viel zu schlicht und einfach. Doch dabei ist genau das die sicherste Devise: Man sollte darauf hören, was sich der Beschenkte selbst kaufen würde. Darin sind vor allem Frauen gut, sie weisen jeden darauf hin, was sie sich im Moment selbst nicht leisten wollen oder können. Gerade für diejenigen Personen, die man häufiger sieht, kann man es auch ganz anders machen und sie mit einem gemeinsamen Tag und einer besonderen Aktivität überraschen – dieser taugt als alleiniges Geschenk.

Wichtig bei Geschenken ist, dass sie nicht lieblos wirken. Wenn man den Beschenkten nicht gut kennt und ihn trotzdem beschenken muss, kann das schnell einmal passieren. Auch dann, wenn man den Beschenkten nicht besonders leiden kann, lässt man sich gern dazu verleiten, ein unpassendes Geschenk zu kaufen, das dafür einfach ist und keine allzu große Mühe verursacht. Stattdessen sollte man sich lieber an einem anderen Geschenk beteiligen, das dafür Freude macht – so ist man selbst der Verpflichtung nachgekommen und stößt niemanden vor den Kopf.

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