Piercings erfreuen schon seit Jahrhunderten die Bevölkerung. Früher war es Tradition oder spirituell sich verschiedene Körperteile zu durchstechen, heute sind sie Ausdruck unserer Persönlichkeit. Immer wieder werden neue Trends gesetzt und so verändert sich die Nachfrage nach bestimmten Piercings.

Daher sind Piercings ein schönes Geschenk für alle, die etwas Persönliches Verschenken wollen. Da sich aber nicht jeder damit auskennt und nicht unbedingt die neusten Trends kennt, hier eine kleine Einführung mit den richtigen Begriffen, damit sie im Shop auch wissen, wonach Sie suchen müssen:

Das Ohr ist bis heute das meist geschmückte Körperteil, und neben dem traditionellen Ohrloch welches bei vielen schon im Kleinkindalter „geschossen“ wird, gibt es viele weitere Möglichkeit Schmuck an die Ohren zu bringen. An sich kann jeder kleine Vorsprung im Ohr mit einem Piercing versehen werden. Neben weiteren Ohrlöchern am Rande des Ohres ist das häufigste Piercing das sogenannte „Helix-Piercing“, bei dem der Schmuck durch das Knorpelgewebe an der Ohroberkante gestochen wird.

Wem das Helix nicht ausreicht kann sich ein „Industrial“ stechen lassen. Dazu werden zwei gegenüberliegende Helix gestochen und mit nur einem etwas längeren Stab verbunden.
Weiterhin ist das „Tragus-Piercing“ am Ohr sehr beliebt. Dieses verläuft durch den Knorpelvorsatz am Eingang des Gehörkanals.
Bei den Männern wird eine extremform des Ohrloches immer beliebter. Hierfür wird durch einsetzen von sogenannten „Plugs“ oder „Tunneln“ das Ohrloch gedehnt. Teilweise bis ein Zentimeter großes Loch im Ohrläppchen entsteht.

Vor einigen Jahren schmückten Lippenband- und Zungenpiercings die Münder. Heute wird das „Labret-Piercing“ bevorzugt. Das „Labret“ ist ein Piercing das in der Mitte unter der Unterlippe gestochen wird. Dieser Schmuck kann auch versetzt gestochen werden oder aber so dass die Austrittstelle direkt auf der Lippe entsteht. Dabei spricht man dann von einem „Eskimo“.
Das „Medusa Piercing“ ist das Gegenstück zum „Labret“ und verläuft zentriert über der Oberlippe.
Ganz besonders beliebt sind sogenannte „Madonna-Piercings“. Diese werden versetzt an der Oberlippe gestochen und erinnern an das Muttermal das Madonna oder die Monroe getragen haben.

In den 90er Jahren gehörten Augenbrauen- Bauchnabel- und Zungenpiercings zu den Beliebtesten.
Heutzutage gilt die Nachfrage den Brustwarzen- und Intimpiercings sowie immer wieder neu erfundenen Varianten wie den „Microdermals“ oder „Dermal Anchors“. Dabei wird ein kleines Metallplättchen in eine Tasche unter der Haut eingesetzt. An der Oberfläche sieht man dann nur noch ein kleines Gewinde auf das der Schmuck aufgeschraubt wird. Bevorzugte Stellen sind hier die Schläfen oder das Dekolleté.

Natürlich gibt es noch viele weitere Varianten und jede einzelne Variante ist wiederrum abwandelbar und individuell gestaltbar.

Unser Tipp: Erkundigen Sie sich vorher, welche Piercinglöcher der oder die zu Beschenkende hat und für welches er oder sie noch ein schönes Piercing braucht. Denn meist haben die Besitzer schon eine gewisse Auswahl im Schmuckkästchen.

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