Dass Rauchen die Gesundheit gefährdet, ist mittlerweile fast jedem klar. Allerdings handelt es sich beim Inhalieren von Nikotin um eine Sucht und es ist gar nicht so einfach, damit aufzuhören. Da helfen auch Schockbilder auf den Packungen und die ständig steigenden Preise für Zigaretten nicht. Als gesündere Alternative bieten sich E-Zigaretten an. Darin sind viele krebserregende Stoffe, die herkömmliche Glimmstängel so gefährlich machen, gar nicht erst enthalten. E-Zigaretten punkten mit vielen Vorteilen: sie sind nicht nur frei von Teer, sondern auch günstiger als die traditionellen Zigaretten.

Zahlen zum Thema rauchen

Obwohl die Zahl an Rauchern in Deutschland unter dem Strich rückläufig ist, greifen immer noch mehr als ein Viertel aller Menschen regelmäßig zu Zigaretten. Laut Statistik waren im Jahr 2000 noch fast 37 Prozent aller Männer Raucher. Der Anteil hat sich bis 2015 auf unter 30 Prozent reduziert. Bei Frauen haben nicht so viele Betroffene mit dem Rauchen aufgehört: Während der Anteil an Raucherinnen in der Gesamtbevölkerung im Jahr 2000 bei 26,5 Prozent lag, reduzierte sich der Wert bis 2015 nur auf 23,3 Prozent. Positiv zu erwähnen ist, dass der Anteil an Jugendlichen, die noch nie zum Glimmstängel griffen, mit fast 55 Prozent im Jahr 2015 so hoch war wie nie zuvor. Rund 50 Prozent aller Raucher konsumiert zwischen 11 und 20 Zigaretten pro Tag – und 60 Prozent aller hat schon mindestens einmal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist allerdings gar nicht so einfach, damit aufzuhören. Die E-Zigarette bietet eine interessante Alternative für Umsteiger.

Wie funktionieren Dampf-Zigaretten und warum sind sie gesünder?
Eine E-Zigarette ist eigentlich ganz einfach aufgebaut. Der große Unterschied zur traditionellen Zigarette ist, dass hier verdampft und nicht verbrannt wird. Dadurch werden viel weniger schädliche Stoffe freigesetzt. Unter anderem besteht eine E-Zigarette aus folgenden Bestandteilen:

• Einem Mundstück
• Der Liquid Tank (enthält die zu verdampfende Flüssigkeit)
• Eine Heizspirale
• Einem Verdampfer
• Einem Mikroprozessor
• Einem Akku

Durch das Ziehen am Mundstück wird das Gerät eingeschaltet, bei manchen Modellen gibt es zusätzlich einen Einschaltknopf. Weniger schädlich ist die Dampfer E-Zigarette, weil dabei kein Tabak verbrannt wird. Vielmehr wird die als E-Liquid bezeichnete Flüssigkeit verbrannt, die man zum Beispiel beim Schweizer Onlineshop Dampferland in vielen verschiedenen Varianten kaufen kann. Zu den besten Liquids gehört das Appenzeller Original „Sennenquöll“. Die Flüssigkeit besteht in der Regel aus einer Trägerflüssigkeit, Nikotin und Aromen. Somit hat man eine große Auswahl und kann auch selbst entscheiden, wie viel Nikotin man pro Inhalation zu sich nehmen möchte.

Mit welchen Vorteilen punktet die elektrische-Zigarette?

Durch das Verdampfen von Flüssigkeiten gelangen wesentlich weniger Schadstoffe in den Körper als beim Zug an einer traditionellen Zigarette. Es wird weder Teer noch Kohlenmonoxid freigesetzt, Stoffe, die nachweislich die Gesundheit schädigen und für viele Krankheiten verantwortlich sind. Wer auf eine E-Zigarette umsteigt, fühlt sich nach einiger Zeit vermutlich energiegeladener und fitter. Der bei Rauchern so häufig lästige Husten verringert sich und der Atem verbessert sich. Außerdem sinkt das Risiko, im Laufe des Lebens eine Lungenerkrankung zu entwickeln. Darüber hinaus leiden die Mitmenschen kaum am Rauchen von E-Zigaretten. Der Dampf bleibt kaum in der Luft hängen und die Geruchsbelästigung ist minimal. Auch das gesundheitliche Risiko von Passivrauchen entfällt, wenn man auf eine E-Zigarette umsteigt. Außerdem sind E-Zigaretten auch umweltfreundlich: es entstehen weder Asche noch andere Abfälle. Wer schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten raucht, ist nicht nur vom Nikotin abhängig. Vielmehr ist man auch gewohnt, ständig etwas in Händen zu halten. Wer sich für eine E-Zigarette entscheidet, kann das weiterhin tun ohne seine Gesundheit so massiv zu gefährden. Außerdem sind elektrische Zigaretten unterm Strich viel günstiger als traditionelle Glimmstängel.

Tipps für den Kauf

E-Zigaretten sind auch ein ideales Geschenk für Raucher. Zwar werden die Beschenkten dem kleinen Elektrogerät möglicherweise anfangs mit Vorbehalt gegenüberstehen, die Vorteile überzeugen jedoch bald. Wer sich zum ersten Mal mit dem Thema E-Zigaretten befasst, wird von der Vielfalt der Angebote im Internet überrascht sein. Es gibt unzählige Modelle und auch die Auswahl an Liquids ist überraschend groß. Egal ob man eine E-Zigarette als Geschenk oder für sich selbst kauft, wichtig ist auf die Qualität des Akkus zu achten. Bei guten Geräten hält der Akku einen ganzen Tag. Somit kann man das Gerät bequem über Nacht aufladen. Damit der Akku wieder seine volle Leistungsfähigkeit hat, muss man die E-Zigarette 2-3 Stunden an den Stromkreis anstecken. Die genaue Ladedauer richtet sich nach der Kapazität des Akkus. Bei manchen Modellen ist es auch möglich, während des Aufladens zu dampfen. Sinnvoll ist jedoch die Investition in einen Reserve Akku. Ansonsten sollte man wie bei allen Bestellungen im Internet auf Sicherheit beim Bestellvorgang achten und nicht nur die Produktpreise, sondern auch die Lieferbedingungen vergleichen.