© Simone Hainz  / pixelio.deJeder kennt die Situation: Zu Weihnachten erhält man immer wieder auch Geschenke, die so gar nicht den eigenen Geschmack treffen. Oder es wird ein Buch ausgepackt, welches bereits im Regal steht. Die Frage ist, was mit solchen Geschenken zu machen ist. Statt die ungewollten Präsente auf den Speicher oder in den Keller zu verdammen, gibt es andere und bessere Möglichkeiten zur Verwertung.

Ungewollte Geschenke tauschen
Was dem einen nicht gefällt, stellt für den anderen ein lang ersehnter Wunsch dar. Im Internet gibt es Tauschbörsen für Geschenke. Dort können ungeliebte Präsente zum Tausch angeboten werden. So findet jedes Geschenk seinen passenden Adressaten und muss nicht in der hintersten Ecke des Speichers verstauben. Auch die sozialen Netzwerke können für Tauschzwecke genutzt werden. Das Geschenk wird mit Foto auf die eigene Pinnwand gepostet und die anderen User können Tauschangebote abgeben. Allerdings sollte bei dieser Variante darauf geachtet werden, dass die Person, von der das Geschenk stammt, nicht unbedingt von der Tauschaktion erfährt. Nicht immer sind die Schenkenden davon begeistert, wenn sich ihr Präsent auf Tauschbösen wiederfindet.

Unerwünschte Präsente verkaufen
Manches Geschenk lässt sich sehr gut weiterverkaufen. Ein Beispiel ist das in eigenen Augen altmodische Service, das zur Hochzeit geschenkt wurde. Bei ebay oder auf anderen Portalen finden sich immer Käufer, die gerne mit diesem Service die Tafel verzieren möchten. Von dem Geld kann sich dann ein anderes Tafelservice gekauft werden. Ebenso lassen sich Bücher sehr gut verkaufen. Um die besten Ankäufer für gebrauchte Bücher zu finden empfiehlt sich buecherverkaufen.org. Dort finden sich immer aktuelle Tests der verschiedenen Anbieter.

Ungeliebte Geschenke weiterverschenken
Es gibt genug Menschen, die sich über eine Gabe freuen. Ein Stück Nächstenliebe könnte beispielsweise damit bewiesen werden, das ungewollte Geschenk an Bedürftige zu verschenken. So findet die Bluse von Oma oder die zu weite Jeans von der Tante mit Sicherheit dankbare Abnehmer in der Kleiderkammer vom Roten Kreuz. Vielleicht lag unter dem Weihnachtsbaum ein selbstgebackener Christstollen, der jedoch für die eigenen Geschmacksknospen fast unerträglich ist. Der Bettler vor dem Supermarkt wird eventuell gerne ein solches Gebäck essen. Mit Pralinen oder anderen Süßigkeiten könnte der Nachbarin, die stets hilfsbereit ist, ein Dankeschön symbolisiert werden.

Geschenke für guten Zweck versteigern
Größere oder wertvollere Geschenke können versteigert werden, wobei der Erlös einem guten Zweck zugute kommt. Dies kann im Einzelnen auf Plattformen wie ebay geschehen, wobei der Verkäufer dann das Geld weiterreicht. Eine andere Varianate ist es, selbst eine Versteigerung zu organisieren. Dabei können andere Menschen ihre ungewollten Geschenke zur Versteigerung abgeben und es wird ein Termin festgelegt, an dem die Auktion stattfindet. Der Erlös dieser Versteigerungsaktion wird dann der zuvor ausgewählten Einrichtung (Kinderheime, Krebshilfe usw.) übergeben.

Klamotten umgestalten
Manchmal können Kleidungsstücke, die man geschenkt bekam, umgestaltet werden. Wer selbst über kein großes handwerkliches Geschick verfügt, hat eventuell eine Freundin, die gerne näht oder kennt eine Näherin, die kostengünstig solche Umgestaltungen vollbringt. Aus Jeanshosen lassen sich beispielsweise originelle Taschen zaubern und aus Pullovern kuschelige Kissen. Socken lassen sich zu Schmuseteddys umnähen und langweilig wirkende Kleider werden mit modischen Accessoires aufgepeppt.

.

.

Bildquelle: © Simone Hainz  / pixelio.de