Der Ring als Schmuck besitzt für die Menschen schon fast seit seiner Entstehung eine Bedeutung. Einfache Ringe wurden dabei von den Menschen zunächst aus Holz oder Knochen gefertigt. Der Ring ist ein Symbol der Ewigkeit, der Unendlichkeit und des Zusammenhaltes. Dies bringt seine geschlossene ringförmige Darstellung zum Ausdruck. Neben Siegel- und Freundschaftsringen, Gift- und Verlobungsringen sind gleichsam auch die Eheringe als Zeichen ewiger Verbundenheit und Liebe entstanden. Sie galten schon über viele Jahrhunderte als Symbol der Zusammengehörigkeit von Mann und Frau. Bis in die heutige und moderne Zeit haben Eheringe diese Ausdruckskraft und symbolische Wirkung nicht verloren. Mit der Entwicklung von Wissenschaft und Technik und der Bergung immer neuer Bodenschätze, Natursteine und Metalle hat sich auch die Fertigung von Eheringen einem großen Wandel unterzogen. Wenn das Grundanliegen das Gleiche ist wie vor einigen Jahrhunderten, so haben sich die Fertigungs- und Materialvarianten enorm erweitert. Neben der maschinellen Fertigung üben heute viele handwerklich ausgebildete Goldschmiede die Kunst des Ringemachens aus. Unter ihren geschickten Händen entstehen unvergleichlich schöne Eheringe, welche eine lebenslange Haltbarkeit und Faszination behalten. Für die Fertigung von Eheringen, welche vorwiegend immer in der doppelter Ausführung hergestellt werden, bieten sich unterschiedliche Materialien an. Sie bestechen zunächst durch deren verschiedene Eigenschaften in Hinsicht auf Haltbarkeit, Formstabilität, Bearbeitbarkeit und Aussehen. Zu diesen Materialien werden vorrangig Edelmetalle gezählt, welche eine Gemeinsamkeit besitzen, welche in deren korrosionsgeschützter Materialzusammensetzung besteht. Zu diesen Metallen gehören auch heute noch vielfach überlieferte Goldanfertigungen, Silbereheringe oder Eheringe aus Weißgold. Daneben spielt Platin eine zentrale Rolle. Zunächst sind diese Materialien teuer. Sie ermöglichen jedoch so viele Verarbeitungstechnologien, dass auch ausgefallene Wünsche der Brautleute erfüllt werden können. Im Zusammenhang mit Gold werden bei der Herstellung von Ehe- oder Trauringen verschiedene Goldfarben erzeugt, welche auf Basis von Beimischungen anderer Metalle wie zum Beispiel Kupfer möglich sind. Mit dieser Methode können sowohl Gelbgold als auch das mit einem rötlichen Ton versehene Gold verwendet werden. Gerade in diesem Bezug sind vielfarbige Trauringe derzeit in Mode gekommen. Sie bestehen aus Kombinationen verschiedenfarbiger Metalle, welche unter der kunstvollen Verarbeitung zu einzigartigen Schmuckstücken veredelt werden. Der Fantasie der Goldschmiede und der Designer von Eheringen sind dabei kaum Grenzen gesetzt. Daraus ist ersichtlich, dass zum Teil auch Eheringe Modeerscheinungen unterliegen.

Werbung

Romantisch und trendgerecht - so ist die neue Collektion der Designerin Jette Joop